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„Klassiker sind heilig. Man darf sie nur verbessern, wenn man sie verbessert.“

Peter Hacks als Bearbeiter antiker Texte und Themen


Niklas Holzberg


Seiten 413 - 427



Abstract: Die Antikerezeption im Werk des Dichters und Schriftstellers Peter Hacks (1928– 2003) wurde bisher nur im Hinblick auf seine Dramen gewürdigt und nahezu ausschließlich von Germanisten unter sozialhistorischem Interpretationsaspekt thematisiert. In einem ersten Versuch, auch die Gedichte und die Erzählungen, die auf griechischen und römischen Texten beruhen, in die Betrachtung einzubeziehen, wird nach einem kurzen Überblick über Hacks’ „antikisierende“ Poesie und Prosa vom Standpunkt des Altphilologen aus danach gefragt, wie der Autor das klassische Altertum im Rahmen der „sozialistischen Klassik“ präsentiert. Ausgewählte Passagen aus mehreren Werken demonstrieren eine ebenso geistreiche wie amüsante intertextuelle Begegnung mit der antiken Welt.

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