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„Die Lieblichste der lieblichsten Gestalten“

Eine motivische Spurensuche von Kallimachos bis Goethe und darüber hinaus

Zsolt Adorjáni


Pages 305 - 312



Dieser Beitrag untersucht auf eine gewollt desultorische Weise die Ausprägung eines Motivs, das am ehesten als ‚erotische Exklusivitat‘ auf den Punkt gebracht werden kann. Er geht von Goethe aus, dann verfolgt er eine bei ihm festgestellte Formulierung bis in die griechische und lateinische Dichtung zurück, um mit einem modernen Rezeptionsbeispiel zu schließen. Folglich entpuppt sich das Motiv als ein sehr archaisches, das aber auch in den neuesten Zeiten seine Spuren hinterlassen hat. Damit erweist es sich als eine wahrhaftige „anthropologische Konstante“ mit einer bemerkenswerten Kontinuität.

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